Das Jugendensemble der Freilichtspiele

Theater von, mit und für Jugendliche ist ein wesentlicher Schwerpunkt für die Freilichtspiele Schwäbisch Hall. So entstanden in den vergangenen Jahren verschiedenste Projekte mit den unterschiedlichsten Gruppierungen, von Integrations- und Bürgertheaterprojekten bis hin zur Produktion eines Kurzspielfilms.

Unter der neuen Intendanz von Christian Doll arbeitete unser Jugendensemble unter der Leitung der Regisseurin Martina Maria Reichert derzeit an seiner zweiten Produktion, der Stückentwicklung "Wir sind Faust", die am 6. Oktober 2018 Premiere in der Haalhalle feiern wird.

Mehr Infos zum Stück und Karten findet Ihr hier...



Das Jugendensemble 2017

Mit einer Stückentwicklung unter dem Titel „Alles, was Dein Herz begehrt“. Premiere feierten die 18 Jugendlichen im Alter von 13 bis 23 Jahren am 1. April in der Haalhalle. „Alles, was Dein Herz begehrt“ war auch das Eröffnungsstück des Internationalen Jugendtheaterfestivals „Wilde Mischung“ , das die Freilichtspiele Schwäbisch Hall vom 17. bis 22. April ausrichteten.

SchauspielerInnen:
Anneliese Schaal, Bastian Münster, Jan Karadavut, Lorena Elser, Lauren Breuninger, Nele Oesterreich, Nele Rößler, Ronja Röther, Nina Schaaf, Paula Korner, Sonja Everling, Silja Knauß

Hinter der Bühne: Constantin Reutter, Jule Matysik, Anastasia Reutter, Gina Schaefer, Zoe Hölzel, Jürgen Müller



Tanzbattle!!! Das aktuelle Ensemble unseres Theaterjugendclubs in einer Szene des selbst entwickelten Stücks "Alles, was Dein Herz begehrt". Foto: Zoe Hölzel
Tanzbattle!!! Das aktuelle Ensemble unseres Theaterjugendclubs in einer Szene des selbst entwickelten Stücks "Alles, was Dein Herz begehrt". Foto: Zoe Hölzel
 
 
 
 

In der Vergangenheit... Projektarchiv 2010-2016

 
 
 


PresseWesen!

Ein generationsübergreifendes Projekt des neuen BürgerEnsembles.


Wie sieht eigentlich ein Pressewesen aus? Gibt es noch Knüller im Blätterwald? Sind Schlagzeilen so gewalttätig wie ihr Name? Können Kontaktanzeigen singen? Sind wir vom Zeitungssterben bedroht?

Und wie entschärft man eine Artikelbombe? 

Haben Sie schon mal von dem Theater-Genre Zeitungsoper gehört? - Nein, wir schon! Wobei wir uns von dem Wort "Oper" bewusst distanzieren und unser Augenmerk auf das Wort Zeitung richten. Genauer gesagt auf das Haller Tagblatt. Unsere regionale Tageszeitung (freundlicher Unterstützer und Partner dieses Projektes) dient uns im kreativen Probenprozess als Ausgangspunkt, Basis und Materialpool.
Anhand von Artikeln zu globalen und regionalen Ereignissen, Anzeigen, Bildern und Schlagzeilen entsteht in den kommenden Wochen unter der Regie von Nellie Krautschneider (u. a. Regisseurin beim Theaterspaziergang 2014 und 2015), unterstützt von Theaterpädagoge und Schauspieler Andreas Entner, ein Bühnenstück, das die PrintPresse in ein selten gesehenes Licht rückt, nämlich in das eines Theaterscheinwerfers.

Die Story...
Greta redet nicht viel. Sie vermisst ihren Opa. Der kann tolle Windräder aus Zeitungen basteln. Das bedruckte Papier hat auch auf Greta eine magische Anziehungskraft. In den Bildern und Artikel verliert sie sich. Die Zeitung bringt ihre eigene Welt, fernab von der Schule, von blöden Jugendlichen und einer Mutter, die mehr Zeit an ihrem Handy verbringt, als mit ihrer Tochter.
Greta will ihren Opa finden und auf ihrer Suche durch die Stadt und durch Zeitungsberge werden die gedruckten Buchstaben und Worte zu lebendigen Szenen, die das kleine, stille Mädchen immer einen Schritt weiter bringen, zu dem alten Mann, den sie so sehr vermisst.


Es spielten:
Elif Can, Sandra Mitsch, Helmut Flohr, Judith Eisenhardt, Jule Matysik, Anneliese Schaal, Martin Schwarz, Nele Oesterreich, Bastian Münster, Michelle Mende, Franziska-Joy Hirschle, Vivien Yamini, Ronja Röther, Carolin Specker, Anita Röther, Felix Speer, Janice Hitzelberger, Otto Moser und Salome Bruder.

Projektpartner: Haller Tagblatt
Textfassung und Regie: Nellie Krautschneider
Bühne und Kostüm: Anne Brüssel
Theaterpädagogik und Musik: Andreas Entner
Technische Leitung: Christian Gentner

Die Premiere fand am 22. April 2016 in der Haalhalle statt.

Vom 19. bis zum 22. Mai waren die PresseWesen auf dem THEATERViRUS-Festival der Gandersheimer Domfestspiele in Niedersachsen zu Gast.


Fotos: Nellie Krautschneider
Fotos: Nellie Krautschneider
 
 
 

Freunde der Fiktion* - Vol. XII

präsentierten

Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner!

von Ingrid Lausund in der Bühnenfassung von Christian Sunkel

 

Sechzehn engagierte Jugendliche proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Ihr Ziel ist es, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Kann man unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden?
Soll man noch einen "echten" Afrikaner engagieren, damit alles authentischer rüberkommt? Reden werden geprobt, Wirkungen analysiert, ein Diavortrag wird vorbereitet. Welche Bilder bieten sich an, welche gilt es unbedingt zu vermeiden? Mitunter kommt während der Probe echte Betroffenheit auf und droht, das Spiel der mehr oder weniger professionellen Akteure auszuhebeln. Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, und wer bekommt warum welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst - und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne?

Die sechzehn Benefiz-Akteure versuchen krampfhaft locker zu bleiben, schließlich soll alles professionell ablaufen. Und so verheddern sie sich heillos in Pauschalisierungen, Vorurteilen und anscheinend unvermeidlichen politisch-korrekten Vermeidungsstrategien. Bis zu einer für alle Beteiligten unvermuteten Wendung ...

Mit: Johannes Alber, Jennifer Darscht, Felix Ebner, Joscha Eißen, Lisanne Eklund, Janina Gerth, Lara Gutbrod, Sophie Keil, Hannah Lilienfein, Hannah Machajdik, Malte Mihatsch, Clara Schnell, Juliane Wahl, Oliver Wieland, Samira Wirtz, Vivien Yamini

Regie: Christian Sunkel
Bühnenbild und Kostüme: Christian Sunkel


Die Premiere fand am 30. April 2015 in der Haalhalle statt.

Weitere Aufführungen fanden am 1., 2., 6., 7. + 8. Mai 2015.

Gastspiele: 13.6.2015 Schenk-von-Limpurg-Gymnasium, Gaildorf / 29.6.2015, Kulturscheune, Waldorfschule Schwäbisch Hall e. V.

 

Fotos: Jürgen Weller
Fotos: Jürgen Weller
 
 

leichtSPIELfrei - Vol. IV

Hetzjagd


Wir befinden uns im 17. Jahrhundert. In einer kleinen, gottesfürchtigen Gemeinde ist der Teufel los. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Unschuldige Bürgerinnen und Bürger werden verdächtigt, im Bund mit Luzifer zu stehen. Täglich finden „fromme“ Gottesdiener neue eindeutige Beweise. Zeugen gibt es genug. Jeder ist verdächtig. Alles gerät außer Kontrolle. Schließlich scheint es, als hinge das Überleben der Stadt von einer Hand voll Jugendlicher ab. Nur eines ist klar: Hier sind alle besessen. Aber nicht vom Satan. Im Laufen der Geschichte treten andere Motive ans Tageslicht ... Eifersucht? Machtgier? Hass? Gewinnsucht? Wachstumsstreben? ... Befinden wir uns wirklich im 17. Jahrhundert?

Das Thema der „Hetze“ und der Verfolgung von Menschen ist aktuell - heute wie vor 300 Jahren. Das Jugendensemble leichtSPIELfrei nutzt in seiner aktuellen Produktion den historischen Stoff der Hexenverfolgung, um spürbar werden zu lassen, wohin (auch heute) Vorurteile, religiöser Fanatismus und blinde Hörigkeit führen können. Die Selbstgerechtigkeit und die Machtgier einzelner führt dazu, dass Liebe, Freundschaft und Familien einem sich immer mehr ausbreitenden Wahn geopfert werden. Ist es  wichtiger Recht zu haben, als die Frage nach der Gerechtigkeit zu stellen?

mit:
Anna-Carina Pilzecker, Anni Schubring, Bastian Münster, Elif Can, Felix Speer,
Hanna Lehnardt, Kheira Ghali, Lauren Breuninger, Luisa Heinold, Mona Weihbrecht,
Nico Nitschke.

Regie: Andreas Entner | Kostüm: Anne Brüssel | Bühnenbild: Andreas Entner |
Regieassistenz: Silvia Ofori, Kristin Kumria | Technische Leitung: Christian Gentner | Maske: Stefania Casanova, Sonja Seeger, Kristin Kumria


Die Premiere fand am 27. März 2015 in der Haalhalle statt.

Hetzjagd (leichtSPIELfrei Vol. IV)zoom
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Fotos: Jürgen Wellerzoom
Fotos: Jürgen Weller
 
 

Die Freunde der Fiktion* - Vol. XI

ALLES GUTE! SHAKESPEARE!

nach Bühnenstücken von William Shakespeare in einer Fassung von Christian Sunkel


>>Was passiert wenn die Feen- und Geisterwelt aus Shakespeares Werk die Party-Gala für Shakespeares 450. Geburtstag „crashen“?
Die Handwerker aus dem Sommernachtstraum versuchen sich statt an Thisbe und Pyramus an Hamlet. Hamlet - in einer komplizierten Beziehung mit Julia - versucht die Handwerker als Schauspieler für seine Zwecke einzuspannen. Julia erlebt mit Zettel ein tierisches, erotisches Abenteuer. Zwei der Handwerker treffen „im Auge des Sturms“ auf ein seltsames Wesen, das sie zu blutigen Taten anstiften möchte. Und wie es sich für Shakespeare gehört fließt am Schluss viel Blut.<<

Ein Streifzug durch fünf Shakespeare-Stücke (Der Sturm, Ein Sommernachtstraum, Richard III., Hamlet und Romeo und Julia). Stückkenntnisse waren vorteilhaft, aber nicht nötig!

Freunde der Fiktion* Vol. XI:
Asli Aksoy, Johannes Alber, Claudius Baisch, Jennifer Darscht, Felix Ebner, Lisanne Eklund, Lara Gutbrod, Sophie Keil, Anais Lüpke, Hannah Machajdik, Eva Maureen,
Desirée Mohn, Tuana Pehlivan, Jelena Queißner, Angie Wahl, Juliane Wahl, Jannik Weiße, Oliver Wieland

Regie: Christian Sunkel | Projektleitung: Georg Kistner | Technische Leitung: Christian Gentner, Technik: Titus Härich & Yannick Köhler | Mitarbeit Kostüm: Sina Braun | Musikalische Leitung: Katharina Kohler


Die Premiere fand am 23. April 2014 in der Haalhalle statt.


 
 
 

leichtSPIELfrei - Vol. III

DER SANDMANN

nach einer Erzählung von E. T. A. Hoffmann in einer Fassung von Karl Keinfell


>>Wenn Realität und Wahnsinn sich die Hand reichen und du nicht mehr weißt, ob du dir selbst trauen kannst... Der junge Student Nathanael erleidet als Kind ein schweres Trauma. Bis ins Erwachsenenalter verfolgen ihn der Tod seines Vaters und ein grausames Ammenmärchen: „Der Sandmann ist ein böser Mann. Er wirft dir Hände voll Sand in die Augen, bis sie blutig zum Kopf herausspringen.“ Schneller und schneller dreht sich der Kreis aus Liebe, Angst und Wahnsinn um Nathanael, bis er sich in der gleichen Situation, wie damals als kleiner Junge, wieder findet. <<

Eine Gruselgeschichte - verwirrend und schön zugleich - die das Publikum in die Gefühlswelt des Hauptprotagonisten entführte; in seine Liebe, seine Ängste und seinen Wahn.

leichtSPIELfrei:
Bastian Münster, Carolin Hortig, Elif Can, Felix Speer, Hanna Lehnardt, Kiri Ghali, Kristin Kumria, Lauren Breuninger, Luisa Heinold, Mona Weihbrecht, Nico Nitschke, Sonja Seeger, Stefania Casanova, Vanessa Rodemich

Regie: Andreas Entner | Regieassistenz: Mareike König | Ausstattung: Anne Brüssel |
Ausstattungsassistenz: Mareike König & Luisa Lerch | Produktionsassistenz: Silvia Ofori
Technische Leitung: Christian Gentner | Technik: Titus Härich, Björn Luithardt

Die Premiere fand 26. April 2014 im Adolf-Würth-Saal der Kunsthalle Würth statt.

Foto: Jürgen Weller
Foto: Jürgen Weller
Fotos: Titus Härich
Fotos: Titus Härich
 
 
 
Fotos: Jürgen Weller
Fotos: Jürgen Weller
Fotos: Jürgen Weller
Fotos: Jürgen Weller
 
 

Die Gebrüder Grimm mal anders...

DIE WEESCHNITTE & DER G.R.I.M.M.

Zweite Runde für leichtSPIELfrei.


Es war einmal eine wunderschöne Königin. Die wünschte sich sehnlichst eine Tochter. Ihr Haar sollte so schwarz sein wie... wie... na eben wie Holz. Außerdem standen weiter auf der Wunschliste der Monarchin "blasse Haar" und "rote Lippen". Aber wie es im Leben oft so ist, bekommt man nicht immer, was man sich wünscht. Und ob der G.R.I.M.M., der GlamorousRighteousImmortalMagicMirror der Enttäuschung Abhilfe schaffen kann, bleibt fraglich... Ein G.R.I.M.M.sches Märchen, wie es zuvor noch nie gezeigt wurde.

In der Regie von Andreas Entner zeigte das Jugendensemble leichtSPIELfrei, nach seinem Debut mit ROSA KANINCHEN, eine ungewöhnliche Adaption des grimmschen Märchen-Klassikers Schneewittchen, im Adolf-Würth-Saal.

Während es im ersten Projekt um die Erarbeitung eines kompletten Stückes ging - angefangen mit der ersten Idee, bis hin zur fertigen Inszenierung - setzte sich das Ensemble 2013 mit einer literarischen Vorlage auseinander, erweitert und modifiziert sie.

Es spielten:

Ann-Marie Bernhardt, Bastian Münster, Carolin Hortig, Elif Can, Felix Speer, Hanna Lehnardt, Kheira Ghali, Kristin Kumria, Lauren Breuninger, Mona Weihbrecht, Nico Nitschke, Sonja Seeger, Vanessa Rodemich.

Regie: Andreas Entner
 | Regieassistenz: Silvia Ofori
 | Ausstattung: Anne Brüssel
 |
Ausstattungsassistenz: Ulrike Klotz
 | Requisite: Tobias Staudenmayer
 |
Technische Leitung: Christian Gentner
 | Technik: Björn Luithardt


Die Premiere fand am 30. Juni 2013 im Adolf-Würth-Saal der Kunsthalle Würth statt.

Foto: J. Weller
Foto: J. Weller
Fotos: Jürgen Weller
Fotos: Jürgen Weller
 
 

Von März bis Juni 2013 zeigten die Freunde der Fiktion*

NICHTS. WAS IM LEBEN WICHTIG IST.

... und das brachte eine Menge Zündstoff mit sich.


Das Buch "Nichts. Was im Leben wichtig ist." der dänischen Autorin Jane Teller sorgt, seit seinem Erscheinen vor 10 Jahren, für kontroverse Diskussionen in der pädagogischen Landschaft Europas. Bis heute ist das Buch in einigen Ländern im Schulunterricht unerwünscht, in anderen ist es Pflichtlektüre. Manche Lehrer sagen: "Das Buch ist schädlich für junge Leser." Für die Freunde der Fiktion* war das ein guter Grund, den Stoff genauer unter die Lupe zu nehmen und eine eigene Bearbeitung der Geschichte auf die Bühne zu bringen.
Unter der Leitung von Christian Sunkel bearbeiteten 17 junge, motivierte Darstellerinnen und Darsteller die teilweise drastischen Szenen einer Geschichte über den scheinbar nicht vorhandenen Sinn des Lebens.


"Nichts bedeutet irgendetwas. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun." Mit diesen Worten verlässt Pierre-Anthon den Klassenraum, lässt seine Mitschülerinnen und Mitschüler irritiert zurück. Er setzt sich auf einen Pflaumenbaum, wo er seine nihilistische Behauptung mit immer neunen Worten wiederholt und trifft damit einen empfindlichen Nerv bei den anderen. Die Klasse kann seine Sichtweise nicht verstehen und entschließt sich, unbemerkt vor den Augen der Erwachsenen, Pierre-Anthon das Gegenteil zu Beweisen. "Jeder hat was, das ihm etwas bedeutet." Die Schüler häufen einen Berg der Bedeutung an. Nachdem sie anfangs noch mit emotional aufgeladenen Gegenständen aufwarten, wird schnell klar, dass diese keine wirkliche Bedeutung haben. Die Gruppe beobachtet sich gegenseitig und bald entscheidet nicht mehr jeder für sich, was für ihn wichtig ist und was dem Berg geopfert werden muss, das übernehmen bald die anderen. Wahrer Verlust, Ärger und Wut lassen das, was anfangs wie ein Spiel wirkte, zu harter Realität werden. Die Schuld an allem sieht die Gruppe in Pierre-Anthon und beginnt Rache zu üben.Die Premiere fand am 28. März 2013 um 19:30 Uhr in der Haalhalle statt.


Es spielten:
Ayse Ardelt, Claudius Baisch, Katja Bolsinger, Jennifer Darscht, Lisanne Eklund, Lara Gutbrot, Sophie Keil, Katharina Kohler, Nadja Kunz, Hannah Machajdik, Desirée Mohn, Tuana Pehlivan, Jelena Queißner, Angie Wahl, Juliane Wahl, Jannik Paul Weiße, Oliver Wieland.

Regie: Christian Sunkel

Projektleitung: Georg Kistner


Die Premiere fand am 28. März 2013 in der Haalhalle statt.

Fotos: Jürgen Weller
Fotos: Jürgen Weller
Fotos: Jürgen Weller
Fotos: Jürgen Weller
 
 

leichtSPIELfrei 2012 mit

ROSA KANINCHEN

Ein interkulturelles Theaterprojekt?


Von Oktober 2011 bis Februar 2012 trafen sich drei Gruppen einmal pro Woche an verschiedenen Orten, lernten sich kennen, machten (meist erste) Erfahrungen mit Schauspielübungen und Improvisationen.

Ab März 2012 probten die drei Gruppen zusammen und erarbeiteten aus ihrem bisherigen und aus neuem Material ihre eigene Theatershow.

Im Mittelpunkt standen die Belange der Jugendlichen: Ihre Angst vor dem Erwachsenwerden, Ihr Wunsch nach Anerkennung und Toleranz, Ihre Träume, Ihre Sorgen und Ihre Gefühle. Sie thematisierten ihre aktuelle Lebenssituation und den Umgang mit Andersartigkeit.

"Die Jugend ist dahin. Sie sind alt, spießig, langweilig. Das, was sie als Teenager um jeden Preis vermeiden wollten, ist passiert: Sie sind erwachsen geworden - wie alle anderen auch. Doch die Erinnerungen an längst vergangene Zeiten nimmt ihnen keiner. Mit ihren Geschichten nehmen sie uns mit in ihre Jugend, auf ihre Partys, in ihre Welt, an schöne und gefährliche Orte und fordern uns auf, sie zu sehen, wie sie sind."

Unterstützt wurden die Jugendlichen von den Theaterpädagogen Brunhilde Scheurer und Andreas Entner, Alice Schwarz (Sozialarbeiterin MA) und Ingo Dittmann (Heilerziehungspfleger) von der Mobilen Jugendarbeit SHA, der Bühnenbildnerin Anne Brüssel, dem Dramaturgen Georg Kistner und Silvia Ofori als theaterpädagogische Praktikantin.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Kunsthalle Würth durchgeführt, gefördert vom Land Baden-Württemberg.


Die Premiere fand am 23.5.2012 im Adolf-Würth-Saal der Kunsthalle Würth statt.

Fotos: Jürgen Weller
Fotos: I. Dittmann
Fotos: I. Dittmann
 
 

2011/12: Freunde der Fiktion* auf DVD

Statistisch gesehen ist 

der Weihnachtsmann eine Frau

Der erste Film des Jugendensembles "Statistisch gesehen ist der Weihnachtsmann eine Frau" (Regie: Stephan Baraniecki) ist jetzt im Kartenkontor der Stadt Schwäbisch Hall auf DVD erhältlich. 


Über das Projekt:
2012 wurde der erste abendfüllende Spielfilm unseres Jugendensembles fertig gestellt. Zusammen mit dem Haller Filmemacher Stephan Baraniecki, dem Projektleiter Georg Kistner und einer Autorengruppe von fünf Jugendlichen (Katja Bolsinger, Alessa Grund, Anais Lüpke, Johannes Mohn und Aylin Schumacher) haben die Freunde der Fiktion* dieses Projekt erfolgreich umgesetzt. Am 11. Mai feierte der Film im Kino "Im Schafstall" seine öffentliche Premiere. Es folgten drei weitere gut besuchte und vom Publikum begeistert aufgenommene Vorstellungen, sowie drei weitere im Kino "Die Klappe", in Kirchberg.  
Es war bis jetzt das mit Abstand umfangreichste Projekt des Ensembles. Die Jugendlichen kümmerten sich um die Genehmigung für die Drehorte, machten sich Gedanken über Ausstattung, Kostüme und Requisiten... und warteten ungeduldig auf - SCHNEE! Denn es ist, wie der Titel erahnen lässt, ein Winterfilm. Und eines wird beim Schauen schnell klar: Weihnachten in Schwäbisch Hall ist nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen... 


29 Jugendliche arbeiteten mit am Projekt des Jugendensembles: Claudius Baisch, Samuel Böhm, Katja Bolsinger, Sina Braun, Laura Brehm, Jennifer Darscht, Lisa-Marie Deißmann, Vivien Dollmann, Antoine Dorner, Yoscha Eisen, Samira Glasbrenner, Alessa Grund, Aljoscha Lüpke, Anais Lüpke, Johannes Mohn, Desirée Mohn, Yascha Finn Nolting, Noa Nolting, Janik Otterbach, Tuana Pehlivan, Aylin Schumacher, Helen Streicher, Anna Strudel, Said Unger, Dorothea Wagner, Juliane Wahl, Esmée Water, Jannik Weiße, Elpida Xanthopoulos.

Das Filmplakat
Das Filmplakat
Dreharbeiten
Dreharbeiten
Regie: Stephan Baraniecki
Regie: Stephan Baraniecki
 
 

Freunde der Fiktion* 2011: 

norway.today

von Igor Bauersima

Das Projekt im Jahr 2011 der Freunde der Fiktion* war wie immer Spielzeitauftakt für die Freilichtspielsaison.
Christian Sunkel hat mit dem 26köpfigen Ensemble Igor Bauersimas Zwei-Personenstück norway.today, ein moderner Klassiker des Jugendtheaters, „vervielfältigt“ und um einen Chor erweitert.

Am 14. April 2011, um 20 Uhr feierten die Freunde der Fiktion* Premiere in der ehemaligen Schwimmhalle der DIAK Behindertenhilfe Schöneck (Wilhelm-Lotze-Weg 19-21). Fünf weitere Vorstellungen folgten. Außerdem wurde mit dieser Inszenierung das vierte internationale Jugendtheaterfestival Schwäbisch Hall eröffnet.

Zum Inhalt:
Julie und August haben sich im Chat kennen gelernt. Sie verabreden sich zum gemeinsamen Selbstmord an einem norwegischen Fjord. Hier, in der Einsamkeit der nordischen Landschaft, wollen sie Abschied nehmen von ihrem Leben, und „das Einmalige“ tun. Doch im Laufe dieser letzten Nacht, gedacht als Höhepunkt eines „nicht gelebten Lebens, verändert sich alles...


August: Vielleicht bin ich ja gar nicht hier, um mich umzubringen, Mädchen.
Julie: Was weiß ich, warum du hier bist?
August: Ja, was weißt du, warum ich hier bin.


Regie
Projektleitung
Kostüme
Technik > Pascal Schill
Regieassistenz > Julia Tovote
Hospitanz > Lea Wiesner

Es spielten:
Ayse Ardelt, Claudius Baisch, Lena Braun, Laura Brehm, Lisa-Marie Deißmann, Joscha Eißen, Samira Glasbrenner, Alessa Grund, Katharina Kohler, Linda Lilly, Aljoscha Lüpke, Anais Lüpke, Desirée Mohn, Johannes Mohn, Yascha Nolting, Said Unger, Tuana Pehlivan, Filipp Rust, Mira Scherrer, Ronja Schmidt, Aylin Schuhmacher, Annalena Strudel, Said Unger, Dorothea Wagner, Esmée Water, Jannik Weiße, Niklas Wittkamp, Elpida Xanthopoulos

Wir freuen uns auf Ihren/ Euren Besuch!


"Erschreckend, dass ich zusehe, wie sich die Protagonisten umbringen wollen, und ich dabei lachen muss", meint Theresa Böhm aus Westernach. Denn das Stück ist trotz des morbiden Sujets sehr lebensfroh, geradezu mordslustig inszeniert. Gelungen ist dem Ensemble, das Stück, das eigentlich für zwei Darsteller gedacht ist, für 28 Köpfe spielbar zu machen. Neun Jungs und Mädchen spielen jeweils August und Julie gleichzeitig oder wechseln sich ab, je nachdem, ob die Situation traute Zweisamkeit, schizophrenen Zwist oder kollektive Todessehnsucht erfordert. (...)

"Mir gefällt das Stück, weil der Autor nicht in Versuchung kommt, den einfachen Ausweg zu nehmen", erklärt Regisseur Christian Sunkel, der das Jugendensemble bereits zum vierten Mal leitet. "Die Charaktere stehen vor einem Problem, ihrem Leben, können es aber nicht lösen, da sie den Suizid letztlich nicht wagen. Das Problem bleibt bestehen, es gibt keine Antwort." (...)

In dieser Inszenierung stecken Mühe und Liebe - beides Zeichen von Lebenslust. Deshalb: ansehen.


Haller Tagblatt, JAHN NITSCHKE
Dienstag 19.04.2011

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norway.today 2011zoom
norway.today 2011
norway today 2011zoom
norway today 2011
 
 

Hysterikon

Freunde der Fiktion* - 2010

Hysterikon 2010zoom
Hysterikon 2010

Die Premiere des Stücks von Ingrid Lausend fand am 10.4.2010 in der ehemaligen Schwimmhalle der Diak-Behindertenhilfe Schöneck statt. Regie führte Christian Sunkel.

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