Die Wahlverwandtschaften   ABENDVERANSTALTUNG

 

Wahlverwandschaften

nach dem Roman von Johann Wolfgang von Goethe – in einer Fassung von Gunter Heun

Was passiert eigentlich, wenn man sich verliebt? Welche ungeheuren Kräfte wirken da, wenn die ganze Welt nur noch aus einem einzigen Menschen zu bestehen scheint? Ist die Liebe das einzig echte Gefühl in unserem Leben? Oder ist sie ein radikaler Selbstrausch des Verliebten, der sich nur in seiner Verliebtheit selber lieben kann?

Mit Goethes „Die Wahlverwandtschaften“ wird das Haller Theaterzelt zu einem Labor und zu einer Arena des Geschlechterkampfes. Der Begriff der „Wahlverwandt-schaften“ bezieht sich auf zwei chemische Verbindungen, die sich auflösen, wenn sie zusammengebracht werden, um sich anschließend über Kreuz neu zu verbinden. Goethe greift in seinem 1809 erschienenen Roman dieses Phänomen auf und überträgt es auf seine vier Roman-figuren, zwei Männer und zwei Frauen. Dabei wirft er die Frage auf, wie weit der Mensch seinen Gefühlen unter-worfen ist. Wird er von seinen Herzenskräften beherrscht, oder kann er sich davon befreien und sich von seiner Vernunft leiten lassen? Goethe beantwortet diese Frage nicht. Die große Spannkraft und Modernität dieser Erzählung speist sich aus der Tatsache, dass er seine Figuren nicht moralisch bewertet, sondern sie lediglich beobachtet.

Premiere am 14. Juni 2017, 20.00 Uhr,
im Haller Theaterzelt



 
 
 

Anfahrt & Parken

Haller Theaterzelt

Das Haller Theaterzelt befindet sich an der Breiteichstraße in Schwäbisch Hall (Teurershof). Sie erreichen es mit dem Auto über die Stuttgarter Straße/B14 und die Kreisumgehungsstraße K2576.

Kostenlose Parkplätze vor Ort sind ausreichend vorhanden. Es besteht außerdem eine Busanbindung vor und nach allen Vorstellungen über die Stadtbus-Linien 7, 1 und 2. (Zielhaltestelle: „Sportplatz“; 10 Minuten Fahrzeit vom ZOB Schwäbisch Hall Fahrpläne www.stadtbus-sha.de

Karten buchen

Für die Vorstellung am